Friedrich Forssman über die Neugestaltung von Reclams Universalbibliothek

Friedrich Forssman und seine Frau Cornelia Feyll haben eine der traditionsreichsten Buchreihen neu gestaltet, Reclams Universalbibliothek. Der Verlag hat hierzu – natürlich – ein eigenes Reclam-Heftchen herausgegeben, in dem auch die Geschichte der UB ausführlich beschrieben wird, einschließlich der Ausgaben, die in der DDR erschienen waren. Forssman schreibt darin (S. 31):

„Zum ersten Mal seit der Umstellung auf Antiqua wurde die UB-Innentypographie ganz neu angelegt, zum ersten Mal überhaupt im Sinne eines modernen ‚Durchgestaltens‘ ohne konzeptionellen Bruch zwischen Außen und Innen. Die Schrift ist die ‚Documenta‘ des Niederländers Frank E. Blokland, eine der schönsten neueren Satzschriften, die besonders gut lesbar ist und sich durch eine hervorragende Zeilenbildung auszeichnet. Darüber hinaus wurde die Textmenge pro Seite gegenüber den bisherigen UB-Serien etwas verringert. Haupttitel und Überschriften stehen linksbündig, der lebende Kolumnentitel steht nun am Fuß, was im kleinen Format bessere Satzspiegelproportionen ermöglicht und vermeidet, daß Kolumnentitel und Zwischenüberschriften einander ins Gehege kommen. Bei der gemeinsamen Arbeit mit der Herstellungsabteilung (vor allem mit Martin Butschek) an den ersten Bänden der Sachbuch-Reihe erwiesen sich diese Grundentscheidungen als praktikabel; Verlag und Gestalter freuen sich über die wohl am besten lesbaren UB-Bände seit 1867.“

Wir dürfen gespannt sein.

Dieser Beitrag wurde unter Neuigkeiten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.